Kopie

Ihre Checkliste für eine saubere Wohnung

In 30 Schritten alles geputzt

Wenn Ihre Kinder schon am staubigen Spiegel malen oder der Küchenboden nicht mehr seine ursprüngliche Farbe hat, wird es Zeit, mal wieder richtig gross Reine zu machen.

Haken Sie alle To-dos in Ihrer persönlichen Checkliste: „In 30 Schritten zu einer sauberen Wohnung“ ab. Hier geht’s zum Download.

 

Eine saubere und aufgeräumte Wohnung hat nur Vorteile. So können Sie Ihren Alltag ohne viel Stress geniessen, denn Sie beginnen nicht nach etwas zu suchen, wenn Sie schon längst losgehen müssten. Ein gut organisierter Überblick zu allen Tätigkeiten, die in der Wohnung anfallen, erleichtert Ihnen und Ihrer Haushaltshilfe die Arbeit. Mit dieser Checkliste haben Sie schon fast alles erledigt.

Küche

In der hintersten Ecke des Kühlschrankes finden sich immer wieder ab- oder ausgelaufene Lebensmittel. Gehen Sie von oben nach unten vor und misten Sie ordentlich aus. Einmal gründlich durchwischen und der Kühlschrank ist wie neu. Gleiches gilt natürlich auch für das Tiefkühlfach. Dafür empfiehlt es sich, einen Tag zu nutzen, an dem Sie wenig Eis und Tiefkühlkost vorrätig haben, damit das gesamte Fach einmal abgetaut werden kann.

 

Den Herd zu reinigen, ist für viele keine grosse Freude. Aber: Je regelmässiger Sie sich dieser Arbeit stellen, desto weniger verkrustet ist das Ganze. Verwenden Sie beispielsweise einen schäumenden Ofenreiniger, den Sie über Nacht einwirken lassen, um alle eingebackenen Reste am Folgetag zu entfernen. Und vergessen Sie nicht die Herdplatten. Hier wimmelt es häufig von Essensresten. Ebenso verhält es sich auch mit der Mikrowelle. Die Arbeitsflächen in der Küche hingegen sind, sofern nicht vollgestellt, schnell gesäubert. Diesen Schritt spart man sich sogar, indem man sie nach jeder Essenszubereitung abwischt.

 

Auch Küchengeräte wie Wasserkocher, Mixer oder Toaster bedürfen regelmässig einer Reinigung. Die einen müssen von Krümeln, die anderen von Kalk oder Essensresten befreit werden. Der äussere Staub lässt sich mit einem Lappen wegwischen. Ein bisschen aufwändiger sind die Küchenschränke, denn sie müssen vorher ausgeräumt werden. Hier freuen sich diejenigen, die wenige Küchenutensilien besitzen. Zu guter Letzt ist noch der Boden zu reinigen – am besten mit Staubsauger und Wischlappen. Backpulver und Essig bieten vor allem in der Küche eine natürliche Hilfe als Reinigungsmittel.

Bad

Beginnen Sie hier am besten mit dem Waschbecken und der Badewanne und wischen Sie anschliessend die Wandfliesen. Nutzen Sie entkalkende Putzmittel und vergessen Sie dabei vor allem Wasserhähne und Duschkopf nicht. Danach ist die Waschmaschine dran, denn egal, wie sehr Sie sich bemühen – häufig läuft ein bisschen Waschmittel daneben. Säubern Sie die Kammer für das Reinigungsmittel und die Aussenseiten der Maschine. Zudem sollte das Flusensieb regelmässig gereinigt werden.

Während Sie das tun, können Sie die Toilette schon für sich selbst arbeiten lassen, indem Sie ein wenig Backpulver hineingeben. Nach etwa 15 Minuten ist mit ein wenig Bürsten und anschliessendem Spülen alles erledigt. Bevor Sie den Boden wischen, putzen Sie noch die Spiegel. Schauen Sie, dass Sie angrenzende Oberflächen nicht mit dem Reinigungsmittel einsprühen. Lüften Sie das Bad nach der Reinigung gut durch, damit kein Schimmel entsteht.

Wohn- und Schlafzimmer

Gerade die Bereiche unter dem Bett oder dem Sofa sind anfällig für Staub. Wenn Sie hier Habseligkeiten verstauen, sollten Sie des Öfteren prüfen, wie verstaubt diese schon sind und sie gegebenenfalls absaugen. Hin und wieder bringen frisch gewaschene Gardinen ein angenehmes Flair in die Wohnung. Im Zuge des grossen Waschgangs können Sie auch das Bettzeug waschen oder die Matratze ausklopfen. Gleiches gilt für Tischdecken, Kissen und Sofas. Seien Sie sich ausserdem bewusst, dass elektronische Geräte und Kleiderschränke Top-Staubfänger sind. Benutzen Sie aber gerade für den Fernseher und die Stereoanlage lieber trockene Tücher.

In der gesamten Wohnung

Es gibt Fensterputz-Fans und solche, die sich dazu zwingen müssen. Wenn Sie zur zweiten Gruppe gehören, putzen Sie die Fensterinnenseiten am besten zweimal und die Aussenseiten einmal im Jahr. An einer Hauptstrasse oder nahe eines Parks wohnend haben Sie sicherlich mehr zu tun. Denken Sie bei der Säuberung auch an die Fensterbretter. Gleich unter den Fenstern sind meist die Heizkörper angebracht. Sie werden gern beim Putzen vergessen. Dabei sammelt sich gerade hier eine Menge Staub, der sich auf Dauer im Inneren der Heizung ansammelt und sogar den Verbrauch erhöhen kann.

 

Zur Grundreinigung gehört auch das Auswischen der Mülleimer. Hier entstehen oftmals unangenehme Gerüche. Sie kommen allerdings auch aus selten gereinigten Abflüssen. Wenn Sie dem nicht regelmässig Abhilfe schaffen, steht Ihnen zudem das Wasser bald bis zum Hals.

 

Die Zimmerdecken und Stauräume wie ein doppelter Boden an der Decke sind zwar schwer zu erreichen, leider aber willkommenes Zuhause für Spinnen. Ab und an sollten Sie der Situation mit einem Staubwedel zu Leibe rücken. Der hilft übrigens auch, um Türrahmen von Staub zu befreien. Vergessen Sie nicht, dass Lampenschirme – auch die, die weit oben hängen – viel Staub fangen. Zu guter Letzt sollten Sie die Böden in Ihrer Wohnung noch einmal saugen und wischen, denn dort sammelt sich hier der letzte Schmutz.

 

Und damit generell weniger Unordnung entsteht, möchten wir Ihnen noch den Artikel Kreative Tipps für Ordnung und Nachhaltigkeit im Haushalt empfehlen.

 

 



Diesen Artikel kommentieren